ERKENNUNGSMERKMALE
BefallsanalyseMehrere Stiche dicht nebeneinander an Knöcheln und Unterschenkeln – oft die typische „Flohstraße“.
Kammprobe beim Haustier: schwarze Krümel, die sich auf feuchtem Papier rotbraun verfärben.
1–3 mm kleine, dunkle Tiere, die vom Boden oder aus Polstern abspringen – vor allem beim Betreten.
Häufiges Kratzen, Beißen ins Fell und kahle Stellen bei Hund oder Katze.
Ctenocephalides felisUNSER VORGEHEN
Phase 01–04Befalls- & Wirtstier-Analyse
Wir lokalisieren die Brutzonen mit Lichtfallen und klären, ob Haustier, Igel im Garten oder Taubennest die Quelle ist.
Flächenbehandlung
Böden, Ritzen, Polster und Liegeplätze werden mit Kontaktwirkstoff plus Wachstumsregulator (IGR) behandelt.
Zweitbehandlung
Nach 10–14 Tagen behandeln wir nach – gegen die Tiere, die aus den unempfindlichen Puppen nachschlüpfen.
Erfolgskontrolle
Monitoring mit Lichtfallen, bis kein Neubefall mehr nachweisbar ist.
DAUER & KOSTEN
Festpreis nach BefundNach der Erstbehandlung geht der Befall spürbar zurück; die Zweitbehandlung nach 10–14 Tagen bricht den Zyklus endgültig.
Wichtig: Das Haustier muss zeitgleich tierärztlich mitbehandelt werden – sonst beginnt der Kreislauf von vorne.
Verbindlicher Festpreis nach Ersteinschätzung. Die Zweitbehandlung ist bei Flöhen fast immer nötig – wir kalkulieren sie von Anfang an ein.
VORBEUGUNG
PräventionHaustiere ganzjährig mit Spot-on oder Tablette vom Tierarzt schützen.
Körbchen, Decken und Bezüge regelmäßig bei 60 °C waschen.
Nach Befall zwei Wochen täglich saugen und den Staubsaugerbeutel sofort entsorgen.
Ritzen, Sockelleisten und Polsterfalten gezielt mitsaugen – dort liegen die Eier.
Nach Urlaub oder Tierpension das Fell mit dem Flohkamm kontrollieren.
FRAGEN ZU FLÖHEN
FAQMuss das Haustier mitbehandelt werden?+
Ja, immer. Die Wohnung behandeln wir, das Tier gehört parallel zum Tierarzt. Nur die Kombination bricht den Entwicklungszyklus.
Warum sticht es nach der Behandlung noch?+
Aus den Puppen schlüpfen bis zu zwei Wochen lang neue Flöhe – sie sterben nach Kontakt mit der behandelten Fläche. Deshalb gehört die Zweitbehandlung dazu.
Woher kommen Flöhe ohne Haustier?+
Häufige Quellen sind Igel im Garten, Taubennester am Gebäude, Besuch mit Tieren oder ein Vorbewohner mit Haustier.
Sind Flohstiche gefährlich?+
Meist nur unangenehm juckend. Bei starkem Kratzen drohen Hautentzündungen; Allergiker reagieren mitunter heftig – dann zum Arzt.
RATGEBER ZUM THEMA
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