ERKENNUNGSMERKMALE
BefallsanalyseHausmäuse verraten sich durch typische Spuren – oft lange bevor man ein Tier sieht:
Reiskorngroße, 3–8 mm lange Kotkrümel, verstreut entlang von Laufwegen, in Laden und Vorratsschränken.
Angenagte Lebensmittelverpackungen, Kabel und Holzkanten – Mäuse müssen permanent nagen.
Ein stechender Uringeruch in Schränken, Nischen oder hinter Verkleidungen deutet auf etablierten Befall.
Rascheln und Kratzen in Wänden, Zwischendecken und hinter Sockelleisten – vor allem nachts.
Zerkleinertes Papier, Dämmwolle oder Stoffreste in geschützten Hohlräumen.
Mus musculusUNSER VORGEHEN
Phase 01–04Inspektion & Laufweganalyse
Wir bestimmen Art, Zugänge und Laufwege – bei Bedarf mit UV-Lampe und Mehlkontrollflächen.
Fallenstellung
Schlagfallen an den Laufwegen töten sofort und tierschutzkonform. Wo nötig, ergänzen gesicherte Köderboxen. Klebefallen lehnen wir grundsätzlich ab.
Abdichtung
Alle Öffnungen ab 6 mm werden verschlossen: Türunterkanten, Rohrdurchführungen, Fassadenrisse. Ohne Abdichtung kommt der nächste Befall sicher.
Nachkontrolle
Fallenkontrolle, fachgerechte Entnahme und Abschlussprotokoll – der Einsatz endet erst, wenn nachweislich keine Aktivität mehr besteht.
DAUER & KOSTEN
Festpreis nach BefundEin akuter Befall ist meist innerhalb von 1–3 Wochen fangfrei. Die Abdichtung erfolgt im selben Zeitraum.
Entscheidend für dauerhaften Erfolg ist der bauliche Ausschluss – deshalb gehört das Abdichtungspaket bei uns zum Standardangebot, nicht zum Zubehör.
Verbindlicher Festpreis nach telefonischer Ersteinschätzung bzw. Erstbefund vor Ort. Keine versteckten Zuschläge.
VORBEUGUNG
PräventionLebensmittel und Tierfutter in dicht schließenden Behältern aus Glas oder Metall lagern.
Türen mit Bürstendichtungen ausstatten – der häufigste Zugang ist die Türunterkante.
Fassaden- und Kellerdurchführungen jährlich kontrollieren und verschließen.
Vorräte nach dem Prinzip „first in, first out“ rotieren und Nischen regelmäßig einsehen.
Keine offenen Futterschalen über Nacht, auch nicht auf Balkon oder Terrasse.
FRAGEN ZU MÄUSEN
FAQMaus oder Ratte – wie erkenne ich den Unterschied?+
Am einfachsten über den Kot: Mäusekot ist 3–8 mm klein und verstreut, Rattenkot 1–2 cm groß und gebündelt. Im Zweifel bestimmen wir die Art beim Ersttermin – das Vorgehen unterscheidet sich deutlich.
Sind Schlagfallen nicht grausam?+
Korrekt gestellte Schlagfallen töten sofort und gelten als tierschutzkonformste Methode. Klebefallen dagegen verursachen langes Leiden – wir setzen sie grundsätzlich nicht ein.
Reichen Ultraschallgeräte?+
Nein. Studien und unsere Praxis zeigen einen Gewöhnungseffekt innerhalb weniger Tage. Ultraschall ersetzt weder Fallen noch Abdichtung.
Wie kommen Mäuse in obere Stockwerke?+
Über Installationsschächte, Fassadenbegrünung, Dachböden und offene Türen. Bei Befall in Obergeschossen prüfen wir immer die vertikalen Wege des Hauses mit.
RATGEBER ZUM THEMA
WissenEINSATZGEBIETE
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