MÄUSE IM WINTER: WARUM SIE JETZT INS HAUS KOMMEN
Ein Kratzen in der Wand, Kotkrümel hinter dem Herd: Mit dem ersten Frost verlagert sich das Mäuseproblem von draußen nach drinnen – auch mitten im Wiener Stadtgebiet.
01Warum gerade jetzt?
Sinkt die Temperatur unter 10 °C, wird das Nahrungsangebot im Freien knapp und beheizte Gebäude attraktiv. Eine Hausmaus braucht dafür nur einen Spalt von 6 mm – Bleistiftstärke: Kellerfenster, Rohrdurchführungen, Türspalten und Lüftungsgitter reichen.
Besonders betroffen sind Gründerzeit-Zinshäuser mit alten Kellern, aber auch Neubauten mit unsauber abgedichteten Leitungsschächten.
02Befall erkennen
Mäusekot ist 3–6 mm lang und spindelförmig (Rattenkot: 1–2 cm). Dazu kommen Nagespuren an Verpackungen und Kabeln, ein ammoniakartiger Geruch, Laufspuren im Staub und nächtliche Geräusche in Wand oder Decke.
Eine Maus bleibt fast nie eine: Ein Weibchen wirft alle drei bis vier Wochen fünf bis acht Junge. Aus zwei Tieren im Oktober werden bis zum Frühjahr Dutzende.
03Eintragswege schließen
Spalten mit Stahlwolle ausstopfen und mit Montageschaum oder Mörtel verschließen – Schaum allein wird durchgenagt. Bürstendichtungen an Kellertüren, engmaschige Gitter vor Lüftungen, Lebensmittel und Tierfutter in Glas oder Metall, Biomüll geschlossen halten.
04Fallen oder Fachbetrieb?
Bei einem Einzeltier funktioniert die klassische Schlagfalle mit Nuss-Nougat-Creme (nicht Käse), entlang der Wandkante gestellt. Baumarkt-Gift raten wir ab: Resistenzen, Gefahr für Haustiere und Kadaver in Hohlräumen, die wochenlang riechen.
Bei Kot an mehreren Stellen, Geräuschen in mehreren Räumen oder im Gastro- und Lebensmittelbereich (Nachweispflicht) übernimmt der Fachbetrieb: gesicherte Köderstationen, Monitoring und Verschluss der Eintragswege – Richtpreis ab 150 €.
Wir sind 24/7 erreichbar und in ganz Wien innerhalb von 60–90 Minuten vor Ort – Festpreis nach Befund, diskrete Anfahrt.